Dienstag, 1. August 2017

Von „Lebensparadoxen“


Alle notwendigen materiellen Dinge des Lebens in zwei Taschen -
aus der einen blickt mich der Zweifel fragend an, aus der anderen strömt ein Gefühl von Leichtigkeit.
Zwei Räder an einem Drahtgestell und Du -
meine treuen Begleiter durch dieses Abenteuer.





Manchmal ist man genau dann am glücklichsten, wenn man am wenigsten zu haben scheint.






Ich war so nah bei dir und mir zur gleichen Zeit
- wir waren zusammen alleine, aber niemals einsam.
Wir haben uns schweigend so viel erzählt
- haben Gedanken stets zur richtigen Zeit in Worte verpackt oder unberührt gelassen.
Ich war gefangen im Moment -
im leuchtenden Grün der Weinberge, im kühlen Wasser der Mosel, in den weltbesten Campingkochernudelgerichten, im weichen Schlafsack im Zelt neben dir
- und noch nie hat sich Gefangenschaft so frei angefühlt.







Manchmal versucht man beständig zu rasten und kommt genau dann an, wenn man unterwegs zu sein scheint.




Zuhause packe ich meine Taschen aus:
Ein Hauch Zufriedenheit mit einer Note purer Lebensfreude strömt aus und legt sich sacht über alle Oberflächen.
Dankbarkeit und das Versprechen diesem Duft noch lange nachzuspüren, finden ihren Platz im Notizheft.



Manchmal sind es die kleinen Reisen, die einem neue Welten öffnen.